10 Tipps zur Privatsphäre im iOS Browser Safari

10 Tipps zur Privatsphäre im iOS Browser Safari

In der heutigen Zeit rufen wir ständig Webseiten auf, sei es auf dem PC zuhause, oder unterwegs mit dem Smartphone. Mit jedem Aufruf teilen wir gleichzeitig der Welt Informationen über uns selbst mit. Aus diesem Grund haben wir den iOS Browser Safari genauer unter die Lupe genommen und uns überlegt, wie mit möglichst einfachen Methoden der Datenschutz gestärkt werden kann.

Solange man seinen Browser ohne großartige Einstellungen nutzt, sei es nun der Firefox, oder eben Apples Safari, hinterlässt man stets Spuren und gibt Informationen preis. Allerdings haben wir speziell am Beispiel Safari einige Optionen entdeckt, um die Daten- und Informationsflut zu minimieren. Wir haben 10 Tipps rausgesucht, welche einfach umzusetzen sind und gleichzeitig deine Privatsphäre stärken.

1. Nutze DuckDuckGo

Google ist bekanntlich die erste Wahl, wenn eine Suchmaschine benötigt wird – gleichzeitig allerdings auch als Datenkrake bekannt. Nutze lieber DuckDuckGo! Diese Suchmaschine verfolgt Deine Aktivitäten im Internet nicht. DuckDuckGo kannst Du jederzeit im Safari-Browser aufrufen und nutzen. Falls sie Dich überzeugt, lässt sich DuckDuckGo auch als Standard-Suchmaschine einstellen. Hierzu musst du lediglich die Einstellungen von deinem iPhone aufrufen, auf Safari tippen, zum Punkt Suchmaschine navigieren und anschließend DuckDuckGo auswählen.

2. Surfe privat

Wenn du den Modus Privates Surfen nutzt, werden neben Deinem Suchverlauf, sowohl Informationen zum automatischen Befüllen von Login-Feldern, als auch das Aufzeichnen der von dir besuchten Webseiten deaktiviert. Zusätzlich wird jeder Tab von allen weiteren Tabs isoliert, um den Zugriff von Webseiten mit Cookies auf alle anderen Tabs zu unterbinden. Du kannst den Modus Privates Surfen aktivieren, indem du deinen Safari Browser öffnest, rechts unten auf das Tabs-Symbol tippst und anschließend links unten „Privat“ auswählst.

3. Lösche Deinen Verlauf

Wenn du, wie gerade eben erwähnt, privat surfst, musst du dich nicht um die Löschung deines Verlaufs kümmern, da dieser nicht mehr angelegt wird. Solltest du diesen Modus jedoch nicht nutzen, solltest du unbedingt deine Einstellungen aufrufen und zum Punkt Safari navigieren. Dort findest du anschließend die Option „Verlauf und Websitedaten löschen“. So vermeidest du, dass weitere Nutzer deines Smartphones in Erfahrung bringen können, welche Seiten im Internet von Dir aufgerufen wurden.

4. Schränke den Standortzugriff ein

Stelle dir vor, du möchtest Dir den Wetterbericht für den morgigen Tag anzeigen lassen. Hierbei handelt es sich natürlich um einen ortsabhängigen Dienst – Safari greift daher auf Deinen Standort zu. Aber auch andere Webseiten fragen Deinen Standort ab, egal ob du das möchtest oder nicht. Allerdings kannst du dem Safari Browser den Zugriff auf Deinen Standort untersagen. Rufe hierfür die Einstellungen auf, navigiere zum Punkt Datenschutz, wähle die Option Ortungsdienste, tippe auf Safari und stelle unter Zugriff auf Standort erlauben die Option Nie ein.

5. Deaktiviere das Tracking

Sämtliche Werbetreibende verfolgen das Surfverhalten von Usern im Browser – auch in Safari. Die gesammelten Daten werden dabei analysiert und ausgewertet, anschließend wird dem User personalisierte Werbung zugespielt. Komplett Abschalten lässt sich die Werbung durch die Deaktivierung des Trackings zwar nicht, jedoch werden Webseiten dazu aufgefordert, dich nicht länger zu verfolgen. Dafür musst du lediglich deine Einstellungen aufrufen, Safari anwählen und Kein Tracking einstellen.

6. Blockiere Werbung

Ad-Blocker sind auf PCs seit langer Zeit nicht mehr wegzudenken. Seit dem Release von iOS 9 können nun auch auf dem iPhone Werbeblocker wie 1Blocker verwendet werden. Zu finden ist dieser Ad-Blocker neben einigen weiteren im App Store von Apple – dort kannst du diesen herunterladen und installieren. Um bei unserem Beispiel mit 1Blocker zu bleiben: Zum Aktivieren des Ad-Blockers rufst du die Einstellungen auf, wählst Safari aus und tippst auf Allgemein. Anschließend wählst du die Option Inhalts-Blocker aus und schiebst den Regler nach rechts. Danach siehst du einen Großteil der Werbung nicht mehr.

7. Deaktiviere die Vorschläge

Nachdem du die Vorschläge deaktiviert hast, werden keine weiteren Suchanfragen von Dir an Apple geschickt. Dies hat zur Folge, dass du von Safari auch keine Vorschläge basierend auf deinen Suchanfragen mehr erhältst. Um die Vorschlage zu deaktivieren, gehst du einfach zu deinen Einstellungen, rufst Safari auf und wählst die Option Suchmaschinenvorschläge aus. Dort schiebst du den Schalter einfach nicht links – und schon wurden die Vorschläge deaktiviert.

8. Blockiere Cookies

Cookies sind Dateien, die Informationen über besuchte Websites speichern. Ursprünglich dienten sie nur der Erfassung der Menge an Seitenbesuchern. Danach wurden Anmeldeinformationen als Cookies gespeichert, damit man sein Passwort nicht immer neu eingeben muss.

Dank Edward Snowden wurde der Missbrauch von Cookies zur Identifikation des Browsers und die dadurch ermöglichte Installation von Spionagesoftware durch die NSA aufgedeckt. Cookies können nicht nur von der NSA missbraucht werden. Wer sich darüber Sorgen macht, geht in iOS auf „Einstellungen > Safari > Cookies blockieren > immer“. Alternativ kannst Du hier auch nur die Cookies von Dritten oder Werbeanbietern blockieren. Ganz unten in den Safari-Einstellungen kannst Du „Cookies und Daten löschen“.

9. Deaktiviere häufig besuchte Websites

Wenn du dir das iPhone mit einer weiteren Person teilst und du nicht möchtest, dass andere Nutzer sehen, welche Webseiten du regelmäßig besuchst, dann kannst du natürlich die Speicherung von häufig besuchten Webseiten verhindern und deaktivieren. Hierfür musst du lediglich die Einstellungen aufrufen, auf Safari tippen und den Schalter von Häufig besuchte Websites nach links schieben.

 10. Surfe mit VPN

Ein weiteres, sehr wichtiges Werkzeug zum Schutz der Privatsphäre im Internet ist die Verwendung von VPN. Dabei kann man sich eine neue IP-Adresse holen und jede Verbindung verschlüsseln, damit niemand außer Dir selbst nachvollziehen kann, was Du im Internet gemacht hast. Mit SpyOFF beispielsweise kannst du unter iOS deinen Datenverkehr verschlüsseln – zunächst 15 Tage kostenlos, anschließend für einen geringen, monatlichen Obolus. Über die VPN App kannst du eine Verbindung zu einem anderen Server aufbauen und so deine Privatsphäre stärken. Wir empfehlen Dir all unsere Tipps auszuprobieren!

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