Anonym surfen mit SpyOFF

Wie Staaten das Internet filtern und zensieren

In vielen Ländern wenden Regierungen Zensurmechanismen an, die den Zugriff auf unerwünschte Inhalte im Internet erschweren. Die Gründe reichen von moralischen Bedenken bis hin zur Unterdrückung oppositioneller Bewegungen. Mit einem Virtual Private Network (VPN) lässt sich auch in diesen Ländern das Web uneingeschränkt nutzen und anonym surfen.

Internet-Zensur hat eine lange Geschichte. Schon Mitte der neunziger Jahre begann die chinesische Regierung, den Zugang zum Internet zu beschränken. Auch heute ist China eines der Länder, in denen Web-Inhalte am stärksten gefiltert werden. In vielen Ländern werden die Internet-Nutzer zudem überwacht und beim Besuch von verbotenen Websites oder beim Veröffentlichen bestimmter Inhalte mit Strafen bedroht. Anonymes Surfen wird dort für jeden, der seine Meinungsfreiheit ausleben möchte, zum lebensnotwendigen Werkzeug.

Wo welche Inhalte gefiltert werden

Der Grad und die Art der Zensur unterscheiden sich regional beträchtlich. Die OpenNet Initiative veröffentlicht regelmäßig Länderberichte über Internet-Zensurmaßnahmen und klassifiziert diese in vier Kategorien:

  • Filterungen von Inhalten politischer Art, darunter Websites von Oppositionsgruppierungen oder Menschenrechtsorganisationen, fallen unter die Kategorie Political. Sie sind vor allem in autoritären und totalitären Staaten häufig; China, der Iran und Syrien erreichen Spitzenpositionen.
  • Unter Social fallen Maßnahmen, die sich gegen als anstößig oder schädlich empfundene Inhalte wie Pornographie, illegale Drogen und Glücksspiel richten. Der Schwerpunkt der Zensur liegt im muslimisch-arabischen Raum, beispielsweise in Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Kuwait.
  • Ebenfalls im Nahen Osten werden die höchsten Punktzahlen für die Kategorie Tools erreicht, die den Grad der Einmischung des Staates in Web-Dienste wie E-Mail und Suchmaschinen erfasst.
  • Conflict/Security umfasst die Filterung von Inhalten, die als bedenklich für die Sicherheit angesehen werden. Hier sticht neben mehreren Diktaturen Südkorea heraus.

Die westliche Welt weist den geringsten Grad an Internet-Zensur auf. Im europäischen Raum sind Weißrussland, die Türkei, Russland und Moldawien am stärksten betroffen; vereinzelte Filtermaßnahmen der Kategorie Social werden in Italien registriert.

Das Beispiel der „Great Firewall of China“

Die Volksrepublik China unterhält die vermutlich aufwändigste Zensur-Infrastruktur der Welt, die als „Great Firewall of China“ bekannt ist. Die Maßnahmen werden an küstennahen Internet-Knoten, an denen die Übersee-Kabel angeschlossen sind, durchgeführt. Netzwerkschnüffler-Programme analysieren dort sämtliche Internet-Verbindungen. Zunächst wird das Domain Name System (DNS) manipuliert. Bei Domains, die auf einer schwarzen Liste stehen, wird dem Nutzer statt des Inhalts eine Fehlermeldung ausgegeben. Bei nicht blockierten Webseiten folgt ein Abgleich des Betreibers mit einer weiteren Blacklist; bei Übereinstimmung wird die Verbindung abgebrochen. Schließlich werden die Texte nach verbotenen Begriffen durchsucht, ein Treffer führt zum Verbindungsabbruch. Diese Maßnahmen erfordern eine hohe Rechenleistung. Darum ist der Zugang zum Web in China merklich langsamer als in anderen vergleichbaren Staaten.

Hier können Sie in Erfahrung bringen ob Ihre Website in China blockiert ist: https://de.vpnmentor.com/testen-sie-die-grosse-firewall-von-china/

Uneingeschränktes und anonymes Surfen trotz Zensur

Zur Umgehung von Internet-Filtern sind Virtual Private Networks besonders geeignet. Bei einem VPN wird ein Server im Ausland zwischen den Rechner des Nutzers und das offene Internet geschaltet. Die Übertragung der Daten zwischen Nutzer und VPN-Server erfolgt verschlüsselt. Von außen sind nur die chiffrierten Daten dieser Verbindung sichtbar, nicht aber die Websites, die vom Nutzer besucht werden. Somit ist es mit Hilfe eines VPN anonym surfen möglich und es wird gleichzeitig den Internetfiltern keine Gelegenheit  gegeben, Websites zu blockieren.

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